WiFi Alternative unterwegs

Eine wirklich gute Möglichkeit, unterwegs (fast) überall WiFi zu nutzen bietet die Mitgliedschaft  bei https://corp.fon.com/de 

 

In Deutschland meldet man sich über die Telekom an. Von denen bekommt man auch kostenlos einen neuen Fon-fähigen Router, da man als Voraussetzung auch den eigenen Anschluss Fon-fähig machen muss. Vollkommen sicher und kostenlos.

 

Mit der T-online Email-Adresse kann man sich danach überall dort einloggen, wo ein Fon-Anbieter sitzt. das sind neben tausende von Privatanbietern auch z.B. Orange Frankreich und viele mehr. Das Fon-Netz gibt es weltweit. In einigen Ländern wie Frankreich ist es fast flächendeckend verbreitet. 

 

Wer einen Laptop wie ich, unterwegs nutzt, kann bei T-Mobile auf seinem Smartphone-Anschluss für ein paar wenige Euros eine 2. Sim-Karte mit Spezialstecker bestellen. Ein zweiter Anschluss ist dann nicht erforderlich. Allerdings wie beim Smartphone dann mit Volumenbegrenzung übers G3/UMTS-Netz von überall, allerdings mit deutlich reduzierter Internet-Geschwindigkeit. Aber zum Schreiben reicht es allemal.

 

Stellplatzsuche

Es gibt eine wunderbare App für Smartphone, die ich unterwegs nutze. Sowohl für IPhone als auch für Android erhältlich. 

 campercontact  Über 18.000 Stellplätze europaweit mit kompakter Menueführung sowie Anbindung an übliche Navi Systeme wie z.B. Google Maps. Ein unverzichtbares Instrument. Die App von ProMobil nutze ich zwar auch, sie kann aber was die Anzahl der Plätze angeht, gerade im Ausland der Campercontact nicht das Wasser reichen. Für Freunde des Freistehens, wozu ich mich auch zähle wäre noch MeinWomo interessant. Dort sind zusätzlich noch sehr viele Park- und Rastplätze mit Übernachtungsmöglichkeit aufgeführt. (auch als App nutzbar)

 

Im Sommer sind viele Stellplätze oft gnadenlos überfüllt. Das "Kuscheln" gefällt mir aber überhaupt nicht. Geräusche vom Nachbarn oder der gefährliche, kleine Sicherheitsabstand stören mich dabei sehr. Deshalb suche ich per App in der Hochsaison rechtzeitig immer 2-3 Alternativplätze und rufe die Betreiber auch gelegentlich vorher an. 

Mein Prinzip: Lieber ein Platz ohne Versorgung, dafür aber viel Freiraum. 2-3 Tage kann ein gut ausgerüstetes Wohnmobil mit getrennter Versorgungsbatterie meist ohne Probleme (12Volt, Wasser) überstehen.

 

Knackerschreck

aus dem WOMO Verlag ist die universelle und sofort sichtbare Einbruchsperre. Sie wird einfach in die beiden Türarmlehnen eingehängt und mit einem Zahlenschloss verriegelt. Von außen sind dann beide Türen im Fahrerhaus nicht mehr zu öffnen, auch wenn die Scheiben eingeschlagen werden.  Die Beinfreiheit unter der Eisenstange ermöglicht im Ernstfall auch einen Schnellstart. Es gibt diese Sicherung für Ducato, Peugeot, MB Sprinter, VW LT etc.  Hier der Link

 

Die schönste Route zum Nordkap

Das Nordkap ist der Traum vieler Wohnmobilisten, jedes Jahr aufs neue quälen sich ganze Karavanen dieser Spezies, wozu ich mich auch zähle, in den hohen Norden. Aber muss es denn immer die klassische Route sein, von Puttgarden nach Schweden, danach die E6 bis nach Alta und danach zurück am finnischen Meerbusen bis nach Stockholm und weiter bis Puttgarden? Ich behaupte mal, dass die meisten von euch wegen der grandiosen Natur diese Tortur auf sich nehmen. Aber diese Strecke gilt allgemein als die am meist befahrene und ist dazu noch, sagen wir mal, nicht gerade die spektakulärste. Wie wäre es also mit einer Alternativroute? 

Das folgende Foto zeigt eine Route, die in Göteborg ausgeschlafen beginnt, weil nachts die Fähre Kiel-Göteborg genommen wurde (für Frühbucher massive Ermäßigungen) und auch hin und zurück gut 600 km abkürzt. Weiter geht es Richtung Oslo mit Abstecher an die Schärenküste (z.B. Insel Smögen) und danach rauf bis nach Mosjoen. Von dort allerdings verlassen wir die E6 und befahren die einmalig schöne Küstenstraße links davon bis zum Saltstraumen (Bodö). Fünf Fähren unterwegs, die zudem recht preiswert sind, lassen auch ein wenig "Hurtigrouten-Feeling" aufkommen. Auch der riesige Svartisen Gletscher ist von der Meer-Seite zum Greifen nahe. Eine Traumstraße schlechthin! Ab Bodö geht es wieder auf die E6 und hoch bis an das Nordkap (für mich nie ein Reiseziel). Zurück geht es dann durch die einmalig schöne Finnmarksvidda und von ganz oben den Inlandsvägen bis nach Göteborg zurück. Hier zeigt sich Schweden von der schönsten und wildesten Seite. Wälder, Seen, Stromschnellen usw. wechseln sich ab. Und am großen Vänern See im Süden kann man danach noch wunderbar ausspannen, Angeln (ohne Schein) inclusive. Probiert es einmal aus.

"Vor uns lag noch ein längerer Weg. Uns sollte es   recht sein. Der Weg ist das Leben."      

                                                                                                                                                (Jack Kerouac)

 

„Wirklich weise ist der, der mehr Träume in seiner Seele hat als die Realität zerstören kann"

   (Indianische Weisheit))

 


Meine Ausrüstung:

Pentax K-3 II Spiegelreflexkamera                                                                  Pentax 18-135mm Objektiv                                                               Pentax DA 16-85mm

Pentax DA 55-300mm Objektiv                                                                        Pentax DA 14mm Weitwinkel Objektiv                                      Stativ, Blitz und diverse Filter

 

                                              Die Fotos werden mit Lightroom etwas bearbeitet und archiviert. Ich fotografiere grundsätzlich im RAW-Format:


Weitere Links:                  

http://www.fotocommunity.de/                                                   Pentax /Ricoh                                              Promobil-Forum

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